Direkt zum Hauptbereich

Bitcoin-Crash setzt der Wall Street und Privatanleger zu

Der Bitcoin fällt zeitweise auf ein Vier-Monats-Tief von 30.000 Dollar und reißt die US-Börsen mit nach unten. Doch dann dreht sich die Stimmung und der Dow Jones macht einen Großteil seiner zwischenzeitlichen Verluste wieder wett.

"Heute dreht sich alles um den Kurssturz der Kryptowährungen", sagte Dennis Dick, Chef-Händler des Brokerhauses Bright Trading. "Deren Crash hat Auswirkungen auf den Aktienmarkt, der bereits von Inflationssorgen geplagt wird."

Der Bitcoin verlor zeitweise gut 30 Prozent und fiel auf ein Vier-Monats-Tief von 30.000 Dollar. Die zweitwichtigste Cyber-Devise Ethereum büßte sogar knapp die Hälfte ihres Wertes ein. "Die Nerven liegen blank", sagte Analyst Timo Emden von Emden Research. "Vor allem Privatanleger dürfte der Gedanke eines Totalverlusts zum Aufgeben gezwungen haben."

Schuld wird von vielen Privatanlegern bei Alon Musk gesucht. Aber das ist falsch. Musk hat wohl schneller erfahren, dass China die Krypto-Schrauben angezogen hat.

Auslöser des Ausverkaufs waren verschärfte Beschränkungen für Krypto-Geschäfte in China. "Andere Länder könnten dem Beispiel folgen, da die Notenbanken an ihren eigenen Digitalwährungen basteln", sagte Neil Wilson, Chef-Analyst des Online-Brokers Markets.com. "Bislang waren westliche Aufseher recht locker in Bezug auf Bitcoin. Das könnte sich bald ändern."

Vor diesem Hintergrund flogen Werte aus dem Kryptowährungssektor und Unternehmen, die sich mit der Bitcoin & Co zugrundeliegenden Blockchain-Technologie befassen, aus den Depots. So fielen die Papiere von Coinbase, Riot und Marathon sowie diejenigen der Softwarefirma MicroStrategy um zeitweise jeweils mehr als zehn Prozent. Letztere hat Milliarden in Bitcoin investiert. Der Zahlungsabwickler PayPal und der Kreditkarten-Anbieter Mastercard, die Bitcoin für Transaktionen akzeptieren, mussten ebenfalls Federn lassen.







Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

KB, Mike Koschine unter Betrugsverdacht

Goldhändler unter Verdacht: War Goldverkauf Betrug? Quelle: K leine Zeitung at. Staatsanwaltschaften Wien und München ermitteln gegen Goldhändler Mike Koschine und seine KG-Edelmetall. Es besteht Betrugsverdacht. Unter Opfern sind auch Steirer. Die Wirtschaftskrise und die Angst um den Euro haben viele Österreicher veranlasst, ihr Erspartes in Gold anzulegen. Auch ein Weststeirer hatte sich entschlossen, um 8000 Euro kleine Mengen Gold zu kaufen. Über eine Maklerin kam er 2009 mit Mike Koschine und seiner Firma KG-Edelmetall in München in Kontakt. "Damals gab es keinerlei Warnungen. Koschine und seine Firma schienen in Ordnung zu sein", erzählt der Betroffene. "Ich habe ein Zertifikat und einen Kontoauszug erhalten. Es gab nichts Bedenkliches." Das Erwachen kam erst drei Jahre später, als die Warnungen im Internet auftauchten. Immer mehr Goldkäufer fühlten sich um ihre Ersparnisse betrogen. Nach und nach stellte sich heraus, dass der gebürtige Deutsche we...

FÜR JEDEN EIN PASSENDES EINKOMMENSMODELL

Mit Deiner Entscheidung, VERWAY Markenbotschafter zu werden, hast Du  den Grundstein  für mehr persönliche und  finanzielle Freiheit  gelegt. Selbstbestimmung ist der entscheidende Meilenstein für Zufriedenheit, Erfüllung und Wohlstand, egal ob dieser für Dich eine flexible Zeiteinteilung, persönliche Weiterentwicklung, regelmäßiger Nebenverdienst oder eine echte Karriere-Alternative bedeutet. VERWAY steht für Chancenreichtum und -gleichheit.  Es spielt keine Rolle, woher Du kommst , wie alt Du bist, mit welchen Vorkenntnissen oder welcher Ausbildung Du bei uns startest. Alles,  was wirklich zählt, ist wohin Du gehst . Definiere Deinen Erfolg ganz nach Deinen eigenen Vorstellungen, erreiche diesen ganz nach Deinen eigenen Regeln und baue ein Leben auf, welches Du Dir schon immer erträumt hast. Mit VERWAY beginnt für Dich  eine neue Dimension des Geldverdienens . Genieße die Früchte ihrer Arbeit ohne lästiges Warten auf Gutschreibungen, denn...

Robert-Koch-Institut legt Bericht zur Männergesundheit vor 

Männer und Frauen unterscheiden sich in Hinblick auf Gesundheit und Krankheit zum Teil deutlich.  Dies geht aus dem umfassenden Bericht „Gesundheitliche Lage der Männer in Deutschland“ hervor, den das Robert Koch-Institut (RKI) aktuell veröffentlicht hat. Demnach gäbe es nicht nur große Unterschiede bei der Lebenserwartung und der Erkrankungshäufigkeit, sondern beispielsweise auch bei gesundheitsrelevantem Verhalten oder der Wahrnehmung von Krankheitssymptomen. RKI trägt umfassende Daten und Informationen zur Männergesundheit zusammen  Wie gesund lebt „Mann“? Dieser Frage hat sich aktuell das Robert-Koch-Institut (RKI) angenommen und dafür in Kooperation mit dem Statistischen Bundesamt und Experten aus Wissenschaft und Praxis umfangreiche Daten und Informationen zur Gesundheit von Männern zusammengetragen. Das zentrale Ergebnis: In Hinblick auf Gesundheit und Krankheit unterscheiden sich Männer und Frauen deutlich voneinander. Dies beträfe zum einen die unterschiedliche...