Direkt zum Hauptbereich

Altersvorsorge

 Bisher hat die gesetzliche Altersvorsorge für das Einkommen im Rentenalter gesorgt. Diese beruht auf dem Generationenvertrag und wird durch das so genannte Umlageverfahren finanziert. D.h., die aktuellen Beiträge der heutigen Arbeitnehmer werden sofort an die heutigen Rentner ausgezahlt. Ein Beitragszahler finanziert also nicht seine eigene Rente, sondern die der jetzigen Rentner, wohingegen die nachfolgenden Generationen für die Finanzierung der Rente der heutigen Beitragszahler zuständig sind.

Bedingt durch eine steigende Lebenserwartung bei anhaltend niedrigen bzw. sogar sinkenden Geburtenraten und einem tendenziell immer späteren Eintritt ins Berufsleben sowie gleichzeitig immer früheren Austritt, stehen immer mehr Rentenbezieher immer weniger Beitragszahlern gegenüber.

Dies hat zum Teil weitreichende Folgen für die Versorgung im Rentenalter. Immer weniger Beitragszahler müssen immer mehr (und immer länger) Renten finanzieren, was zwangsläufig die Finanzierung der gesetzlichen Rente immer problematischer macht und ein Absinken des gesetzlichen Rentenniveaus kaum vermeiden lässt.

Die Lücke zwischen dem letzten Nettogehalt und den gesetzlichen Rentenbezügen wird, bei gleichbleibenden Ansprüchen, immer größer (Versorgungslücke).

Eine Reform der Altersvorsorge und der gesetzlichen Rahmenbedingungen war daher unumgänglich. Der Gesetzgeber hat der umlagefinanzierten gesetzlichen Rente eine kapitalgedeckte private oder betriebliche Altersvorsorge zur Seite gestellt und dadurch zwangsläufig einen wesentlichen Teil der Verantwortung für die Alterssicherung auf seine Bürgerinnen und Bürger übertragen. Wer also auch im "Alter" auf nichts verzichten möchte und weiterhin seinen gewohnten Lebensstandard genießen will, kann nicht länger allein auf die gesetzliche Altersvorsorge vertrauen, er muss privat vorsorgen.
Wir zeigen Ihnen, wie Sie ihren persönlichen Vermögensaufbau leicht gestalten können. Hier...

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Die unleidige Geschichte von Wellstar und Christian Wiesner

Nun haben wir wieder etwas über Wellstar gefunden: GoMoPa schreibt WELLSTAR-Chef Christian Wiesner (47) aus Berlin Hermsdorf hat neuerdings einen Vertriebler aus Berlin engagiert, der auf den Kreuzfahrtschiffen der AIDA-Flotte einen Stand betreibt. Natürlich darf man Kunden, die 10.000 Euro für eine Seefahrt ausgeben, auch zumuten, dass sie für ein Antifaltenset von WELLSTAR 500 Euro ausgeben, obwohl es die Produkte aus China im Internet oder in der Apotheke für einen Bruchteil gibt, wie wir berichteten . Viel schmerzhafter dürfte es sein, dass Wiesner seinen Handelsvertretern mehr verspricht, als er einhält. Wir fragten: Ist Wiesner ein Hochstapler. Eine Hamburger WELLSTAR-Führungskraft antwortete: "Der Artikel ist großartig. Christian Wiesner muss man im Auge behalten. Die nächste große Convention der Firma WELLSTAR findet am 01.und 02.11.14 in Berlin statt. Einige aus meinem ehemaligen Team werden hingehen (Eintrittskarten 129 Euro, jetzt Sonderpreis 69 Euro), weil sie ...

Werden Sie Vertriebspartner

Sie suchen nach einer neuen Herausforderung? Dann sind Sie bei uns genau richtig! Vermarkten Sie zukunftsorientierte Produkte im Energiemarkt Profitieren Sie vom Einsatz in Ihrer Wohnortnähe. Erhalten Sie eine überdurchschnittliche, leistungsorientierte Bezahlung durch Abschlussprovisionen. Sichern Sie sich ein langfristiges und dauerhaftes Einkommen durch Folgeprovisionen. Besuchen Sie unsere eigens konzipierten Schulungen. Nutzen Sie bundesweite und regionale Werbeunterstützung durch unser Marketing-Team. Verlassen Sie sich auf unseren freundlichen Service und Support. Zur kostenlosen Registrierung

Der Strom-Discounter Flexstrom ist pleite.

Nun bangen die Kunden um ihr Geld und ihre Energieversorgung. TeleSon erklärt, was die Verbraucher jetzt wissen müssen – und wie sie sich Gebühren zurückholen können. Hier... Neue Hiobsbotschaft für mehr als 500 000 deutsche Stromkunden: Der Stromanbieter Flexstrom ist insolvent. Ähnlich wie Teldafax, das erst im Sommer 2011 die Segel strich , hat auch der Berliner Stromlieferant Kunden mit günstigen Preisen gelockt und deren Geld zu großen Teilen bereits ein Jahr im Voraus kassiert. Für die Flexstrom-Kunden ist guter Rat nun teuer. Bekomme sie ihr Geld zurück? Gehen bei ihnen jetzt die Lichter aus? Viele möchten nur eines: sich so schnell wie möglich von ihrem insolventen Versorger verabschieden und den Vertrag kündigen. Doch so einfach ist die Sache nicht. Die bloße Tatsache, dass Flexstrom einen Insolvenzantrag gestellt hat, gibt den Kunden noch kein Recht auf sofortigen Ansprung. „Augenblicklich ist nicht klar, ob das Unternehmen seine Geschäfte fortführen wird oder ni...